Behandlung
Vor einer Behandlung erfolgen eine ausführliche Untersuchung
und ein ebensolches Gespräch zwischen Arzt und Patient.
Grundsätzlich wird der Patient als erstes über seine gesamte
Krankheitsgeschichte befragt (Anamnese) und anschliessend
aufs Sorgfältigste körperlich untersucht (Status). Entscheiden
sich Patient und Arzt daraufhin für eine chirurgische Behandlung
bei Prof. Hans U. Baer oder Dr. med. Plamen Staikov, werden
sämtliche Abklärungen wie beispielsweise die Zimmerreservation,
die Festsetzung präoperativer Untersuchungstermine, die
Bestimmung des Operationstages wie auch die Kostengutsprache
mit der Krankenkasse durch die Praxis in Zusammenarbeit
mit der Klinik Hirslanden getätigt. In der Regel binnen
weniger Tage tritt der Patient in die Klinik ein. Häufig
stellt sich dieser die Frage: "Was geschieht nun mit mir?"
Am Vortag der Operation
Bereits bei
Klinikeintritt und damit am Vortag der Operation finden
alle weiteren notwendigen präoperativen Untersuchungen statt,
welche von Prof. Hans U. Baer, Dr. med. Plamen Staikov oder
einem seiner Assistenzärzte wie auch von den hoch spezialisierten
Fachärzten an der Klinik Hirslanden durchgeführt werden.
Es werden alle für die operativen Eingriffe erforderlichen
und vom Gesundheitszustand des Patienten abhängigen Abklärungen
(wie zum Beispiel Elektro-Kardiographie (EKG), Ergometrie,
Lungenfunktion und/oder Thoraxröntgenaufnahmen) durchgeführt.
Auch werden zwei Blutproben abgenommen, jeweils eine für
die hämatologischen und serologischen Tests und jeweils
eine - ca. 15 Minuten später - für das Testblut, welches
zwei Mal auf die Blutgruppe hin analysiert wird. Diese doppelte
Blutgruppenbestimmung ist wichtig, falls der Patient während
der Operation zu viel Blut verliert und einer oder mehrerer
Blutkonserven bedarf.
Anschliessend wird der Patient von der Arztsekretärin auf
sein Krankenzimmer gebracht. Während des restlichen Tages
erhält der Patient die letzten Vorbereitungen zur Operation.
Falls erforderlich, fallen darunter beispielsweise Rasuren,
medikamentöse Thromboseprophylaxen, Darmvorbereitungen oder
auch spezifische Physio- und Atemtherapien. Am Abend wird
Prof. Hans U. Baer oder Dr. med. Plamen Staikov zusammen
mit seinem Assistenzarzt noch einmal vorbeischauen. Auch
der zuständige Anästhesist wird den Patienten besuchen und
Fragen beantworten. Je nach Operation ist es dem Patienten
auch nicht mehr erlaubt, am Abend etwas zu sich zu nehmen
- er muss "nüchtern" bleiben.
Am Operationstag
Am Operationstag erhält der Patient circa eine halbe
Stunde vor der Operation ein Medikament sowohl gegen Übelkeit
als auch für den Schlaf. Anschliessend werden ihm ein Hemd
und eine Mütze angekleidet. Alsdann wird er in den Operationssaal
gebracht. Dort wird er an der Operationsschleuse von den
Operationsschwestern in Empfang genommen und in den Vorbereitungsraum
gebracht. Gleichzeitig kommt der zuständige Anästhesist
und erklärt Schritt für Schritt, was nun geschehen wird.
Die ersten Infusionen werden angelegt und der Patient erhält
die Narkose. Die Operation kann nun beginnen.
Nach der Operation
In Abhängigkeit der jeweiligen Operation wird der Patient
intubiert oder extubiert auf die Überwachungs- und/oder
auf die Intensivstation zur respiratorischen und kardiopulmologischen
Kontrolle verlegt. Je nach Zustand des Patienten kann dieser
einen oder zwei Tage nach der Operation auf die normale
Station verlegt werden. Prof. Hans U. Baer und sein Assistenzarzt
führen normalerweise zwei Mal pro Tag eine sorgfältige Visite
durch und geben individuelle Verordnungen an die stationäre
Pflege weiter. Ausserdem sind Prof. Hans U. Baer, Dr. med.
Plamen Staikov und unser Assistenzarzt während 24 Stunden
erreichbar. Bei schweren Operationen wird der Patient häufig
nach etwa zehn Tagen und in Abhängigkeit seines Allgemeinzustandes
in die Rehabilitation entlassen. Bei leichteren Operationen
können die Patienten bereits nach vier oder fünf Tagen nach
Hause verabschiedet werden. Falls erforderlich, werden die
Patienten einige Zeit später zur Nachkontrolle gebeten.
